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Zirbenküche

Die Zirbe in der Küche

Die Zirbe kann man als den „Obstbaum“ unter den Nadelbäumen bezeichnen: Die in den Zapfen enthaltenen Nüsse waren seit jeher eine wohlschmeckende, beliebte Nascherei. Die Samen der Zirbe sind sehr wohlschmeckend, reich an natürlichen Vitaminen und Spurenelementen. Sie eignen sich hervorragend zum rohen Verzehr, für die Gewinnung von Öl und Mehl oder zur Veredelung von Süß- und Backwaren.

Die Zirbelnüsse wurden früher im Alpenraum als Nahrungsmittel verwendet. Der Geschmack ist ein wenig harzig und erinnert an Walnüsse. Im Pinzgau wurden die Nüsse getrocknet und zu Mehl gemahlen. In Mischungen mit anderen Mehlsorten produzierte man daraus Kuchen und Brote oder verwendete ganze Nüsse für den Teig bzw. für die Dekoration.

Gebäck mit Zirbelnussfüllung war früher in der Steiermark sehr geläufig. In ihrem Artikel „Naturkundliche Streifzüge zum Zirbitzkogel“ beschreibt Maria Köle 1932, dass Zirbelnüsse bei uns in der Region auch für Bäckereien und als Kaffee-Ersatz genützt werden.

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