Baum
| Als widerstandsfähigster Baum der Kampfzone, der zugleich als „Königin der Alpen“ bezeichnet wird, überrascht die Zirbe immer wieder auch langjährige Berggeher. Oder wussten Sie, dass Zirben ein Alter von mehr als tausend Jahren erreichen können?
Sie ist ein Baum mit ganz besonderen Eigenschaften: Die Zirbe wächst hoch oben in den Alpen am Waldrand in einer der unwirtlichsten Vegetationszonen, der Kampfzone. |
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Sie trotzt eisigsten Temperaturen, in denen andere Bäume lange nicht mehr überleben könnten, benötigt nur 70 Tage im Jahr für ihre Wachstumsphase und ist gleichzeitig der Methusalem unter den heimischen Nadelbäumen. Sie lebt in einzigartiger Gemeinschaft mit Zirbenröhrling und Tannenhäher, die sie für ihre Verbreitung unbedingt braucht. Die Zirbe ist also ein faszinierender Überlebenskünstler.
Steckbrief:Die Zirbe (Pinus cembra) gehört zur großen botanischen Gattung der Kiefern. Sie ist in den westlichen Innenalpen auf 1400 bis ca 2500 m Seehöhe verbreitet, und oft mit der Lärche und Fichte vergesellschaftet. Sie wird im Durchschnitt 200 bis 400 Jahre alt, Schätzungen gehen jedoch davon aus dass sie bis zu 1200 Jahre erreichen könnte. Der Wuchs der Zirbe ist stark von den Witterungseinflüssen geprägt. Alte Exemplare sind oft vom Wind zerzaust und durch Blitze und Schneebrüche deformiert. Das Höhenwachstum variiert je nach Standort aber im Normalfall wird sie rund 25 Metern hoch. (Quelle: www.zirbe.info)
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