Biogasanlage
Errichtung einer Biogasanlage zur Reststoffverarbeitung und Energieerzeugung
Ausgangslage
Die LIZ GmbH produziert am Standort Maria Buch-Feistritz küchenfertige Erdäpfelprodukte für den Handel und die Gastronomie. Prozessbedingt fallen bei der Kartoffelverarbeitung Schäl- und Schnittabfälle in großen Mengen an, die in breiiger Form (Kartoffelpülpe) vorliegen. Diese Kartoffelpülpe wird derzeit in einer fremden Biogasanlage entsorgt, die LIZ GmbH zahlt zwar keinen Entsorgungsbeitrag, beteiligt sich allerdings an den Transportkosten.
Andererseits besitzt dieser Kartoffelbrei einen sehr hohen Energiegehalt, der für den Produktionsprozess genutzt werden kann. Damit kann in der Produktion teures Heizöl in großen Mengen eingespart werden.
IST-Situation
- Kartoffelpülpe wird entsorgt
- es entstehen Kosten für den Transportanteil
- ein wertvoller Rohstoff wird „verschenkt"
- für die Anbauflächen wird Stickstoffdünger zugekauft
Ziele
Ziel dieses Projektes ist es, die Kartoffelabfälle am Produktionsstandort in Wert zu setzen und energetisch zu verwerten, dadurch fossile Energie einzusparen, und die Wirtschaftlichkeit des Gesamtprozesses zu verbessern. Damit wird auch ein Beitrag zum Umweltschutz und zur Vermeidung von Treibhausgasen (CO2-Reduktion) geleistet.
Mit geplanter Biogasanlage:
- die Kartoffelabfälle werden als energiereicher Rohstoff in Wert gesetzt
- Biogas wird als Energieträger gewonnen
- damit wird teures Heizöl substituiert
- die anfallenden Gärrückstände werden als hochwertiger Dünger (N, K, Mg, Ph) wieder auf die Flächen aufgebracht, und der Zukauf von synthetischem Dünger substituiert
Projektträger: LIZ Landwirtschaftliches Innovationszentrum GmbH
Ansprechpartner: Ing. Max Zechner, Tel. +43 (0) 3577-8130620, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.












