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Roadmap - Kraft.Das Murtal

Ausgangslage

Das Projekt „Roadmap Industrie & produzierende Wirtschaft Murtal“ ist ein umfassendes von allen relevanten regionalen Partnern und einem breiten Querschnitt der Leitbetriebe (Großbetriebe und KMU) der Region getragenes Programm.
Im Zentrum der Überlegungen steht ein positives Image der Unternehmen als wesentlicher Erfolgsfaktor für eine positive Entwicklung der Region als Ganzes.
Kraft_web

Der zugrunde liegende Gedanke ist, dass die Menschen und Unternehmen nur dann in dieser Region bleiben werden, wenn die Entwicklungsperspektiven insgesamt als positiv erachtet werden. Zentraler Treiber dafür sind starke Leitbetriebe, die mittelständische Unternehmen (KMU) als Dienstleister, Lieferanten und Partner mit nach oben ziehen, was gerade in Phasen der Krise von besonderer Bedeutung ist. Somit steht die Wechselwirkung von international erfolgreichen regional ansässigen Unternehmen, der ortsansässigen Wirtschaft, der Region und seiner Bevölkerung und das gegenseitige Verständnis dieser Gruppen im Vordergrund dieses Projektes. Nur so wird es möglich, Fragen wie die Standortattraktivität für Unternehmen genauso wie für die Menschen langfristig positiv beantworten zu können.
Das vorliegende Projekt muss dabei als regionales Programm verstanden werden, das drei Leader-Regionen verbindet um so gemeinsam einen Wandel im regionalen Selbstverständnis und damit im regionalen Erfolg zu erreichen. Das vorliegende Projekt ist somit als Rahmen zu verstehen, dessen Bausteine und Teilprojekte gemeinsam angepasst, an die konkreten Anforderungen ausgeformt und umgesetzt werden

Bezeichnend für die Region ist das Vorhandensein von starken teilweise internationalen Playern mit Sitz in der Region und gleichzeitig einem eher schlechten Image und einer geringen positiven Wahrnehmung dieser durch die Politik und die Bevölkerung, die sich jedoch über mangelnde Perspektiven in der Region beschwert und dies mit einer entsprechenden Abwanderung beantwortet. Dieses Muster schwächt wiederum mittelfristig die heute gut aufgestellten Unternehmen. Wird dieser Teufelskreis nicht unterbrochen, können die momentanen negativen Trends der Regionalentwicklung nicht mehr gestoppt werden.

Damit ergeben sich als die zentralen Herausforderungen für die nächste Zukunft: 

  •  Unternehmen in der Regionalentwicklung eine klare Rolle zu geben.
  • Ein Bewusstsein der regionalen Bevölkerung und Entscheidungsträger für die Wirtschaft und die Industrie zu schaffen.
  • Standortentscheidungen für die Zukunft proaktiv zu gestalten (bei der Standortentwicklung gilt es die Bedürfnisse qualifizierter Arbeitskräfte zu berücksichtigen).


Ziele

Vor dem oben beschriebenen Hintergrund hat das interregionale Leaderprojekt der Leaderregionen Zirbenland, Holzwelt Murau und WirtschaftLeben daher folgende Zielsetzungen definiert:

  • Aufbau eines zukunftsfähigen Images für Industrie und produzierende Wirtschaft in der Region.
  • Positionierung der Industrie und der produzierenden Wirtschaft als attraktiven Arbeitgeber.
  • Verflechtung von Industrie und Gewerbe/Dienstleistungen (Großbetriebe und KMUs) in der Region als Wettbewerbsfaktor verankern.
  • Stärkung der regionalen Verantwortung der Industrie und der produzierenden Wirtschaft und damit Schaffung einer neuen regionalen Verankerung der Wirtschaft mit entsprechender Entwicklungssicherheit.
  • Entwicklung eines industrietouristischen Angebots und Positionierung des Schwerpunktes am Tourismusmarkt.



Strategien zur Zielerreichung und angestrebte Wirkungen

Zur Erreichung der oben beschriebenen Ziele wurden 5 Schwerpunktprogramme definiert.

Schwerpunktprogramm „Der Faktor Mensch“: im Zentrum des Projektes steht der Faktor Mensch. Durch die Schwerpunktsetzung in diesem Bereich soll es gelingen den Menschen bessere Perspektiven in der Region zu vermitteln, damit sich auch demografische Entwicklungen abfedern lassen und Unternehmen wachsen können. Die regionalen Unternehmen sollen als attraktive Arbeitgeber positioniert und wahrgenommen werden.

Schwerpunktprogramm „Image-Redefinition“: die Image-Redefinition soll ein neues zukunftsfähiges Image der Industrie und der produzierenden Wirtschaft erzeugen und es möglich machen die Chancen der Region durch eine starke Industrie / produzierende Wirtschaft entsprechend zu nutzen. Durch die einzelnen Maßnahmen in diesem Schwerpunktprogramm soll ein entsprechender Imagewandel innerhalb der drei Jahre eingeleitet werden.

Schwerpunktprogramm „Wirtschaftsverflechtung“: damit die positive Wirkung in der Breite spürbar wird, muss die Verflechtung der Industrie mit KMU (Gewerbe, Dienstleister, Forschung & Entwicklung, etc.) in der Region im Zuge des Projektes weiter gestärkt werden. Die verstärkte innerregionale Verflechtung der Unternehmen soll eine hohe Wertschöpfung in der Region sichern.

Schwerpunktprogramm „Nachhaltigkeit“: durch die Maßnahmen im Schwerpunktprogramm Nachhaltigkeit sollen die Unternehmen verstärkt in Regionalentwicklungs-prozesse eingebunden werden. Mit dem vorliegenden Projekt soll ein starker Impuls für die aktive und sichtbare Verantwortungsübernahme der Unternehmen für die Region gesetzt werden, um so auch die Entwicklung nachhaltig positiv beeinflussen zu können.

Schwerpunktprogramm „Industrie-/Kompetenztourismus“: im Zuge der Projektumsetzung soll in der Region ein attraktives Angebot im Industrietourismus entwickelt und in die Umsetzung gebracht werden. Das produktive Wechselspiel von touristischem Angebot der Region und den Bedarfen der Unternehmen wird damit zum beiderseitigen Nutzen gestärkt.

 

Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage: http://kraft.dasmurtal.at

Dieses Projekt wird gefördert von der EU-Gemeinschaftsinitiative LEADER

Briefpapier Vorlage 20121010

 

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