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Über das Zirbenland

Das Zirbenland Leaderregionen Steiermark
Die Region „Zirbenland “ ist Teil des Bezirkes Judenburg, der Planungsregion Westliche Obersteiermark (NUTS III), die auch der Regionalmanagementregion Obersteiermark West, welche sich über die politischen Bezirke Judenburg, Knittelfeld und Murau erstreckt, entspricht. Das Leader Plus-Gebiet umfasst insgesamt 12 Gemeinden im Bezirk Judenburg. Insgesamt leben im Leadergebiet 26.968 Menschen (Stand: 01.01.2009/ZMR) auf einer Gesamtfläche von 381,2 km². Damit beträgt die Bevölkerungsdichte 71 EW/km². Diese 12 Gemeinden im Bezirk Judenburg bilden die Region „Zirbenland“.


Landschaft, Lage, Erreichbarkeit
Die Region „Zirbenland“ wird landschaftlich von der Hochgebirgslandschaft der Niederen Tauern im Norden sowie vom Murtal und mit dem Judenburger Becken (Aichfeld) geprägt. Südwestlich und westlich bildet der Kamm der
Seetaler Alpen und im Osten die Stubalpe die Begrenzung. Über die
Obdacher Sattelzone besteht eine Verbindung in den Süden, in das
angrenzende Lavanttal / Kärnten. Zirbenlandgemeinden
Die Region „Zirbenland “ ist auf der Straße (in West-Ost-Richtung) durch
die B317 (Friesacher Straße) und die S36 (Murtal Schnellstraße) sowie
die B77 (Gaberlstraße – über die Stubalpe nach Köflach), die B114 (Triebenerstraße – über Hohentauern nach Trieben ins Palten-Liesingtal), die B114a (Triebenerstraße, Ast Pöls) und die B78 (Obdacherstraße – über den Obdachersattel nach Kärnten) an die angrenzenden Regionen angeschlossen. Die Region „Zirbenland “ liegt durch die Bezirkshauptstadt Judenburg und die Stadt Zeltweg an der wichtigsten Bahnverbindung von Wien nach Kärnten (Südbahnstrecke). Die Murtalbahn – eine Landesbahn – verbindet Murau und Unzmarkt und führt weiter nach Tamsweg. (Quelle: www.regionext.at )


Land- und Forstwirtschaft
Für die Region „Zirbenland “ wird eine Agrarquote (Anteil der Beschäftigten in der Land- und Forstwirtschaft an allen Beschäftigten) für 2001 von 5,9% (bei sinkender Tendenz) ausgewiesen. 
Im Jahr 1999 gab es im Bezirk Judenburg 1.322 land- und forstwirtschaftliche Betriebe bei einem Anteil der Haupterwerbsbetriebe von 51%. Dieser Anteil ist einer der höchsten aller steirischen Bezirke und liegt deutlich über dem Landesdurchschnitt (34%) und dem österreichischen Vergleichswert von 38%. Die Zahl der Haupterwerbsbetriebe ist im Bezirk Judenburg zwischen 1995 und 1999 gestiegen und jene der Nebenerwerbsbetriebe zurückgegangen. Die durchschnittliche Betriebsgröße beträgt 62,3 ha (Österreich: 30,9 ha). (Quelle: www.regionext.at )


Tourismus
Der Tourismus nimmt innerhalb der Dienstleistungsbranchen eine besondere Stellung ein, ist er doch in einem kleinregionalen Zusammenhang von großer Bedeutung. Im Bezirk Judenburg werden rund 2% aller Nächtigungen der Steiermark registriert. Die Zahl der Übernachtungen lag in den 1990er Jahren fast durchwegs bei über 200.000, ist Anfang der 2000er Jahre zurückgegangen und liegt nun bei knapp 210.000 (2008) pro Berichtsjahr.
Mit rund 65% entfallen fast zwei Drittel der Nächtigungen auf den inländischen Gast, in der Region „Zirbenland“ überwiegt insgesamt der Sommertourismus. Im Jahr 1998 entfielen rund 52% der Nächtigungen auf Betriebe der 4/5- bzw. 3-Stern-Kategorie, bis zum Jahr 2005 ist dieser Anteil auf etwa 54% gestiegen und liegt damit etwa im landesweiten Schnitt (55%). Im Hotel- und Gastgewerbe waren 2001 891 Personen beschäftigt, das entspricht einem Anteil an den gesamten Beschäftigten von rd. 4,5%. (Quelle: www.regionext.at )


Wirtschaftsstruktur und Arbeitsmarkt
Für die Region Westliche Obersteiermark wird ein Bruttoregionalprodukt pro EinwohnerIn von 76% des österreichischen Wertes ausgewiesen. Die Region liegt damit, was ihre Wirtschaftskraft betrifft, im Mittelfeld der österreichischen Regionen. Für das BRP in der Region wird ein Anstieg um rund 29% seit 1995 ausgewiesen, der damit unter dem steiermarkweiten und österreichischen Durchschnitt liegt (Steiermark: +38%, Österreich: +36%).
Im Jahr 2001 wurden für den Bezirk Judenburg 19.831 Arbeitsplätze ausgewiesen, 38,3% davon waren Frauenarbeitsplätze. Das größte Arbeitsplatzzentrum des Bezirkes ist die Stadt Judenburg mit 30,6% aller Arbeitsplätze, gefolgt von Zeltweg (25,1%) sowie Obdach mit 4,5% aller Arbeitsplätze.
Dem Bereich Industrie und Gewerbe kommt im Bezirk Judenburg nach wie vor eine überdurchschnittliche Bedeutung zu, wenngleich die Wirtschaftsstruktur in den letzten Jahren auch hier einen beträchtlichen Wandel hin zu den Dienstleistungsbereichen erfahren hat. In den 1990er Jahren hat sich der Anteil der Arbeitsplätze in der Land- und Forstwirtschaft von rd. 7% auf 6% und der Anteil der Industrie- und Gewerbearbeitsplätze von 47% auf 39% reduziert. Demgegenüber steht eine Ausweitung des Anteils der Dienstleistungsarbeitsplätze von 46% auf rd. 55%. Die beschäftigungsstärkste Branche im tertiären Sektor ist der Zweig Handel und Reparatur (rund 2.800 Beschäftigte), gefolgt vom Bereich Öffentliche Verwaltung, Sozialversicherung (rund 1.700 Beschäftigte). Die regionale Konzentration der Arbeitsplätze auf wenige Arbeitszentren führt zu bedeutenden Pendelwanderungen innerhalb der Region. Die Auspendlerquoten liegen im Bezirk fast durchwegs über 60%. (Quelle: www.regionext.at )


Arbeitslosigkeit
Im Jahr 2008 waren im Bezirk Judenburg insgesamt 1.028 Personen als arbeitslos gemeldet (Frauenanteil 46,1%), das waren um 9,8% weniger als im Jahr davor (Steiermark: +6,2%). Der Anstieg ist dabei bei den Frauen (+7,0%) etwas stärker ausgefallen als bei den Männern (+6,5%). Mit einer Arbeitslosenquote von 7,7% im Jahresdurchschnitt 2005 – bei höherer Frauenarbeitslosigkeit – liegt das Niveau der Arbeitslosigkeit über dem Landes- bzw. dem Österreichdurchschnitt (jeweils 7,2%).  (Quelle: www.regionext.at )


Bildung und Bildungsinfrastruktur
Der allgemeine Trend zur höheren Bildung spiegelt sich auch in den Bezirksergebnissen wider. Auch wenn die Bildungsniveaus insgesamt unterdurchschnittlich sind, ist die Zahl der Personen mit Hochschulabschluss bzw. mit Matura auch im Bezirk Judenburg deutlich angestiegen. Der Anteil der über-15-jährigen Wohnbevölkerung mit Hochschulabschluss lag im Jahr 2001 bei rd. 4,5% (Stmk.: 7,1%, AT: 8,0%), Matura hatten 7,6% (Stmk: 9,7%, AT: 10,9%) der mehr als 15-jährigen Wohnbevölkerung.

In der Region „Zirbenland“ gibt es: ·
im Bereich der Pflichtschulen: 7 Volksschulen, 6 Hauptschulen, 1 Polytechnische Schule ·
im Bereich der weiterführenden Schulen mit Matura: 1 AHS, 1 HTBLA, 1 HAK, 1 Bundesbildungsanstalt für Kindergartenpädagogik ·
im Bereich der Erwachsenenbildung: Außenstelle der Werkmeisterschule für Berufstätige der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Steiermark, Regionalstelle bfi-Berufsförderungsinstitut, Regionalstelle Wifi-Wirtschaftsförderungsinstitut, Volkshochschule Oberes Murtal, Berufsreifeprüfung an der HTL Zeltweg, Ideum Judenburg – Sprachinstitut
(Quelle: www.regionext.at )

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